Der Priestermangel ist gewollt


Von ALEXANDER KISSLER am 18. August 2016

Kisslers Konter: Die Zahl der Neupriester sinkt beständig. Dahinter steckt Methode. Priester stehen einem von vielen Bistumsleitungen gewünschten neuen Kirchentyp im Weg.

Man hat sich daran gewöhnt, es taugt nur zur Randnotiz: Der katholischen Kirche in Deutschland gehen die Priester aus. Das zurückliegende Jahr markiert einen historischen Tiefstand. Lediglich 58 Männer haben sich anno 2015 zu Priestern weihen lassen. Weniger waren es nie. Zwei Jahre zuvor verzeichnet die Statistik noch knapp 100 Neupriester. In den Bistümern werden Krokodilstränen vergossen. Von veränderten Bedingungen wird geredet, von Krisen der öffentlichen Wahrnehmung, Konjunkturen des Religiösen, dem Verlust der Verbindlichkeit. Manche greifen sich zerknirscht an die eigene Brust und kramten angejahrte Skandale hervor. Tatsächlich ist der Priestermangel gewollt. Priester stehen der neuen Kirche der Partizipation im Weg.

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