30 Mio. Dollar Kopfgeld auf Hintermänner des MH17-Abschusses ausgesetzt



Die Überreste des Wracks, das Flugzeug ist am Donnerstag über der Ostukraine abgestürzt.

Die Aufklärung des Absturzes der malaysischen Passagiermaschine MH 17 über der Ostukraine steht vor einer spektakulären Wende. Nachdem auch neun Wochen nach der Katastrophe das internationale Ermittlerteam keine Erkenntnisse zu den Ursachen des Absturzes liefern kann, hat jetzt ein deutscher Privatermittler 30 Millionen Dollar für Hinweise auf die Hintermänner des mutmaßlichen Abschusses ausgesetzt.

Wer die Auftraggeber der Kopfgeldjagd sind, ist unbekannt. Wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet, soll Josef Resch von der Wirtschaftsfahndung Wifka herausfinden, wer an der Tat beteiligt war und wer sie bis heute deckt. Neben den 30 Millionen Dollar bieten die anonymen Auftraggeber den Hinweisgebern auch eine neue Identität.

Belohnung soll Mitwisser animieren

Reschs Aufgabe ist es, die Hinweise zu sammeln, auszuwerten und zu verifizieren. Der Privatermittler ist überzeugt, dass die Belohnung Mitwisser der Tat animieren wird, auszupacken. „Jeder ist käuflich, es ist nur eine Frage der Summe“, sagte Resch. Der Aufruf wurde auf der Website von Wifka veröffentlicht – in Deutsch, Englisch und Russisch.

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Een gedachte over “30 Mio. Dollar Kopfgeld auf Hintermänner des MH17-Abschusses ausgesetzt

  1. MH17: 30 Millionen Kopfgeld in der Schweiz
    Von Stefan Eiselin

    Anonyme Kreise haben ein Millionen-Kopfgeld ausgeschrieben, um Hinweise über die Täter des Abschusses von Flug MH17 zu bekommen. Das Geld liegt in der Schweiz. Tippgeber erhalten aber noch mehr.

    Für die niederländischen Forensiker ist klar: Der Absturz von Flug MH17 über der Ukraine am 17. Juli ist durch Dritte verursacht worden. Die Boeing 777 von Malaysia Airlines sei von «Objekten» durchsiebt worden und deshalb während des Fluges in mehrere Teile zerborsten, so ihr Schluss. Und die niederländischen Strafermittler sind sich ziemlich sicher, dass die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde.

    Doch die Kardinalsfrage bleibt: Wer schoss auf das Passagierflugzeug mit 298 Menschen an Bord? Das wollen nun anonyme Kreis herausfinden – mit Geld, viel Geld. Wie das deutsche Wirtschaftsmagazin «Capital» berichtet, haben sie den deutschen Wirtschaftsfahnder Josef Resch aus Lübeck beauftragt, ein Kopfgeld auszuschreiben. 30 Millionen Dollar bekommt, wer Hinweise auf die Hintermänner des Abschusses gibt.
    Geld und neue Identität für Tippgeber

    Das Geld ist bei einer Schweizer Bank deponiert worden. «Die Schweiz liegt zentral und ist ein sicheres Land», sagt Resch zu handelszeitung.ch. Die Wahl eines helvetischen Geldinstituts sei vom Kunden getroffen worden. Tippgeber bekommen aber nicht nur Geld. Sie erhalten von Reschs Kunden auch eine neue Identität garantiert.

    Seine Aufgabe ist es, die eingehenden Hinweise zu sammeln, auszuwerten und überprüfen. Resch ist überzeugt, dass die Belohnung Mitwisser aus der Defensive locken wird. «Jeder ist käuflich, es ist nur eine Frage der Summe», sagt er in «Capital». Er vermutet, dass die Ausschreibung des Kopfgelds politisch oder wirtschaftlich motiviert ist.

    http://www.handelszeitung.ch/politik/mh17-30-millionen-kopfgeld-der-schweiz-668970

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